Es sind die Begegnungen mit Menschen, die das Leben lebenswert machen. -Guy de Maupassant-
Es sind die Begegnungen mit Menschen, die das Leben lebenswert machen.                                                                                                                           -Guy de Maupassant- 

Leistungsarten

Die gesetzliche Pflegeversicherung leistet im Bereich der ambulanten Pflege in Form vom Sachleistung und Geldleistung. Ein Pflegebedürftiger kann zwischen diesen beiden Leistungsarten oder einer Kombination aus beiden Arten wählen.

 

 

Sachleistungen

Wird die Pflege ausschließlich durch einen zugelassenen ambulanten Pflegedienst übernommen, bezeichnet dies den Zustand der Sachleistung. Die Höhe der Pflegesachleistung von der Pflegestufe, die durch die Pflegekasse gewährt wird.

 

Pflegestufe 0: 231,- €

Pflegestufe 1: 468,- €

Pflegestufe 2: 1144,- €

Pflegestufe 3: 1612,- € (Härtefallregelung 1995,- €)

 

Beispiel:

Der Pflegekunde hat die Pflegstufe 2 erhalten. Er beauftragt den Pflegedienst mit der Pflege und hat nun einen Betrag von 1144,- € zur Verfügung, welcher durch die Pflegekasse getragen wird. Sollte dieser Betrag für die Pflege nicht ausreichen, so muss er den übersteigenden Betrag selbst übernehmen.

 

 

Geldleistungen

Beauftragt der Pflegebedürtige keinen Pflegedienst, hat der Anspruch auf Geldleistungen. Diese wird monatlich von der Pflegekasse ausgezahlt. Der Pflegebedürftige muss jedoch sicherstellen, dass die häusliche Krankenpflege auf andere Weise gewährleistet wird, z.B. durch Angehörige.

 

Pflegestufe 0: 123,- €

Pflegestufe 1: 244,- €

Pflegestufe 2: 458,- €

Pflegestufe 3: 728,- €

 

 

Kombinationsleistungen

Unter Kombinationsleistung versteht man, dass die Pflege des Pflegekunden zum Teil von einem zugelassenen, ambulanten Pflegedienst und zum Teil von einem Angehörigen erbracht wird. Die Kombinationsleistung kombiniert somit die Pflegesachleistung mit der Pflegegeldleistung.

Wird die Pflegesachleistung nicht in voller Höhe in Anspruch genommen, kann gleichzeitig ein entsprechend gemindertes Pflegegeld beansprucht werden. Das Pflegegeld wird um den Prozentsatz gemindert, den der Pflegebedürftige in Form von Sachleistungen erhalten hat.

 

Beispiel:

Die Pflegestufe II beinhaltet Anspruch auf Pflegesachleistungen in Höhe von monatlich 1.144,- €. Davon hat der Pflegebedürftige 80 % in Anspruch genommen = 915,20 €. Es besteht daher noch Anspruch auf 20 % des Pflegegeldes der Pflegestufe II (Pflegegeld der Pflegestufe II: 458,- € x 20 % = 91,60 €). Der Pflegebedürftige erhält somit 91,60 € monatliches Pflegegeld, über das er frei verfügen kann.

Immer für Sie da! 24 h Rufbereitschaft unter 035241/ 58763

Druckversion Druckversion | Sitemap
© Private Häusliche Krankenpflege Kerstin Klug